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Rotwein-Probierpaket t

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Wenn es draußen kälter ist, die Abende länger werden und es im Haus richtig gemütlich wird, macht eine Verkostung von „molligen“ Rotweinen viel Freude.

Wir haben sechs Rotweine aus den klassischen Rotweinländern Frankreich, Italien, Spanien
und auch Deutschland und Übersee für Sie zusammengestellt.
Das Spektrum reicht vom milden, weich-fruchtigen St. Laurent aus der Pfalz bis zum
schweren, etwas herberen Süditaliener. Sechs Weine, die bestimmte Stile, Regionen und auch unbekannte Rebsorten vertreten, warten auf ihre Entdeckung.*

1. Sankt Laurent - Winzer eG Herrenberg-Honigsäckel / Pfalz
Die Pfalz ist das größte St. Laurent-Anbaugebiet in Deutschland, seine Heimat ist vermutlich das Elsass. Die Rebe entstammt der großen Burgunderfamilie. Seinen Namen hat er vermutlich der Tatsache zu verdanken, dass die Essreife um den St.Laurent-Tag (10.August) beginnt. Die erzeugten Weine ergeben fruchtig-duftige Weine mit mittlerem Volumen. Unser hier vorgestellter Wein ist dunkelrot mit fruchtigem Duft, weichem Mundgefühl ohne Gerbstoffe und ebenso fruchtig vom Geschmack. Dabei sehr süffig.

2. „Marques de Castilla“ Reserva - Cristo de la Vega / La Mancha
Dieser spanische Rotwein ist eine Cuvée der einheimischen Tempranillo-Traube mit dem international angebauten Cabernet Sauvignon. Eine Cuvée wie sie zurzeit in Spanien Mode ist, um auf dem internationalen Markt bestehen zu können. Nach einer Fasslagerung von 12 Monaten reift der Wein weitere zwei Jahre in der Flasche, bevor er verkauft werden darf. Dies ist durch die Bezeichnung „Reserva“ auf dem Etikett ausgedrückt. Der Wein ist leicht duftig und riecht nach Frucht und Vanille und genauso schmeckt er auch. Weil er kaum Gerbstoffe hat, ist er dem Gaumen leicht zugänglich und will auch nicht zu lange nachschmecken.


3. „Versante“ IGT Salento - Agricole Vallone / Apulien
Der Negramaro (oder auch Negro Amaro) ist eine heimische Rebsorte des Stiefelabsatzes Italiens. Hier herrscht trockenes und im Sommer sehr heißes Klima, das nur wenig durch das umgebende Mittelmeer gemildert wird. Jahrzehnte lang war Apulien das Weinfass Italiens, das billige Massenweine für den Verschnitt, die Abfüllung im Norden und den Export lieferte. Erst seit einigen Jahren bauen einige selbstbewusste Winzer ihre Rebsorten authentisch aus, so das diese ein Bild der regionalen Weinkultur wiedergeben. Negroamaro ist eine Rebsorte mit tiefschwarzen Beeren, die dem Wein eine kräftige Farbe verleihen. Dieser Wein ist dezent fruchtig in der Nase, dafür entwickelt er einen herzhaften kernigen Geschmack nach Kirschen und Kräutern. Ideal als Begleitung eines deftigen Mahles.


4. „Chateau Laulerie“ Bergerac Rouge - Geschwister Dubard / Bergerac
Südlich des Bordeaux liegt das Anbaugebiet Bergerac, welches klimatisch weniger vom Atlantik beeinflusst wird. Das Weingut „Chateau Laulerie“ der Geschwister Durbard erzeugt regionaltypische Rot-, Weiß- und Roséweine. Der Stil der Bergerac-Weine ist an das Bordeaux angelehnt, es werden hauptsächlich dieselben Rebsorten angebaut. Doch einen großen Unterschied zum Bordeaux zeigt der rote Bergerac der Dubards, der reinsortig aus Merlot erzeugt wird. Seinen Beinamen „Le Raisin“ - die Traube trägt er zu Recht, denn er ist ausgesprochen fruchtig, weich und angenehm kräftig. Dieser Wein ist vielseitig, harmoniert sowohl mit Speisen als auch mit guten Freunden.

5. „Bois de Favereau“ - Vignobles Galineau / Bordeaux
„Bordeaux Superieur“ - so die Klassifizierung dieses Rotweins ist ein wenig irreführend, wird sie doch den einfachen Weinen des großen Anbaugebietes zugesprochen. Von den großen Gewächsen der berühmten Châteaus sind diese Weine weit entfernt. Doch sie profitieren natürlich dennoch von dem guten Klang des Namens „Bordeaux“. Die Bordeaux Superieur haben große Hektarerträge und weniger strenge Kriterien, was Behandlung, Ausbau und Lagerung angeht.
Typisch ist die Zusammenstellung der Rebsorten: Merlot, Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc. Jede hat ihren Sinn in der Mischung: Merlot für Frucht und Weichheit, Cabernet Sauvignon gibt Tannine und Struktur, Cabernet Franc das notwendige Quentchen Würze und wirkt ausgleichend. Eine Lagerung in zum Teil neuen Holzfässern dämpft die Fruchtnoten, um mehr die balsamischen Komponenten hervorzuheben. Den Bordeaux- typischen Gerbstoffen sollte man begegnen indem man den Wein und den einzelnen Schluck langsam trinkt. So werden sie nicht zu laut, sondern erzeugen nur einen leichten Biss.  

6. „Flagtree“ Red blend - Bodega del Fin del Mundo / Patagonien
Aus dem südlichsten und schon wieder kühleren Anbaugebiet Argentiniens - Patagonien - stammt dieser Wein. Nicht umsonst trägt das Weingut den Namen „Bodega vom Ende der Welt“. Neben den schon aus dem Bordeaux und Bergerac bekannten Rebsorten enthält diese Cuvée einen deutlichen Anteil der Sorte Malbec. Eine Traube, die ihre Heimat in Südfrankreich hat, wo sie ebenfalls häufig in traditionellen regionalen Cuvées verschnitten wird. In Argentinien hat Malbec eine neue Heimat gefunden, in der sie sehr erfolgreich zur Hauptrebsorte wurde.
Zwar werden die gleichen Rebsorten wie für Bordeaux verarbeitet, aber hier wurde der Wein ausschließlich im Stahltank hergestellt, um die Fruchtelement zu betonen und die Gerbstoffe zu minimieren. Ein reiner Trinkspaß.
Vergleichen Sie diesen Wein mit dem Bordeaux. Keiner ist besser, nur anders.

Zum Ausprobieren:
Die Temperierung von Wein spielt nicht nur beim Rotwein eine große Rolle, denn wir empfinden Geschmack je nach Temperatur des Getränks unterschiedlich. Je kälter ein gerbstoffhaltiger Wein ist, desto bitterer schmeckt er. Denn Bitteres wird bei Kälte intensiver empfunden. Zu warm kommen die kräftigen Rotweine jedoch zu alkoholisch rüber. Machen Sie den Test, genießen Sie denselben Wein einmal bei Raumtemperatur (20-22°C) und gleichzeitig aus dem Kühlschrank (8-10°C)

*Genießen Sie diese Weine bei einer Temperatur von 16 - 18 °C.

6 Flaschen im schön verpackten Karton 43 EUR
Stand Dezember 2011